Läuse - Welche Gegenmittel helfen? |
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Immer wieder kämpfen Gartenbesitzer mit Blatt- und Baumläusen an den Pflanzen. Diese werden fahl, Blätter vergilben und können auch absterben. Der von den Läusen abgesonderte Honigtau überzieht Pflanzenteile klebrig, später siedeln sich darauf Russtaupilze an, die mit ihrem schwarzen Überzug die Pflanze hässlich wirken lassen. Sitka- und Tannentriebläuse verursachen einen weißen, wolligen "Belag" auf der Rinde und beeinträchtigen die Vitalität.
SchadintensitätTrotz aller Vorurteile gegen Blattläuse sollte man bedenken, dass auch sie ihre Existenzberechtigung in der Natur haben und selbst für viele Tiere wichtige Nahrungsquelle sind. So vertilgen Marienkäfer (Käfer und Larve), Florfliegenlarven, Schlupfwespen, Gallmücken und andere Tiere Unmengen an Blattläusen. Chemische Bekämpfung tötet auch diese Nützlinge, so dass die Lausplage später oft noch stärker wiederkommt. Wenn die Läuse überhand nehmen, sollte daher auf eine chemische Bekämpfung vorerst verzichtet werden und andere, schonendere Bekämpfungsmethoden ausprobieren. MaßnahmenZuerst sollte bedacht werden, dass überdüngte Pflanzen wie ein Magnet für Blattläuse wirken. Da Blattläuse nicht zu den schlimmsten Schädlingen gehören, sollten zuerst harmlose "Hausmittel" ausprobiert werden, die nachfolgend aufgeführt sind. Der Wirkungsgrad dieser Mittel ist unterschiedlich. Am besten probieren und eigene Erfahrung sammeln:
Alle diese Mittel werden mittels Sprühflasche auf Blattunterseite und Triebe ausgebracht. Verstärkt werden auch gezüchtete Nützlinge (meist Marienkäfer, Florfliegenlarven, Gallmücken) angeboten, die besonders in Glashäusern, an Topfpflanzen und Terrassen sinnvoll sein können. |
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